Klinisch-psychologische Diagnostik

Die klinisch-psychologische Diagnostik bei Kindern und Jugendlichen dient der Untersuchung von entwicklungs- und leistungsbezogenen Fragestellungen sowie emotionalen und Verhaltensauffälligkeiten. Auf Wunsch erfolgt im Anschluss die Erstellung eines klinisch-psychologischen Gutachtens.

  • Emotionale und Verhaltensauffälligkeiten (Sozialer Rückzug, Wutausbrüche, zwanghaftes Verhaltes, Geschwisterrivalität, etc.)
  • Schulische Probleme (Schulreife, Legasthenie, Dyskalkulie, Konzentrationsprobleme, Prüfungsangst, Schullaufbahnberatung, etc.)
  • Psychosomatische Beschwerden (Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Einnässen/Einkoten, etc.)

 

Psychologische Beratung und Therapie

In einem unverbindlichen Erstgespräch werden Ihr Anliegen sowie Ihre Wünsche, Erwartungen und Ziele besprochen. Dadurch kann eruiert werden, ob eine klinisch-psychologische Beratung oder Behandlung sinnvoll ist. Ein weiterer Punkt ist die Klärung der Rahmenbedingungen (Dauer, Kosten, Absageregelung, etc.). Für das Erstgespräch wird das volle Honorar verrechnet.

Sowohl die psychologische Beratung als auch die psychologische Therapie basieren auf wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen. Als Klinische und Gesundheitspsychologin ist es mir ein Anliegen, Sie ein stückweit Ihres Lebens zu begleiten und Sie dabei in Ihrer Selbstermächtigung zu unterstützen, belastende Lebensumstände und persönliche Leidenszustände eigenständig zu bewältigen. In meiner Arbeit orientiere ich mich an einem Ihren Bedürfnissen und Wünschen angepassten Behandlungsplan, der im Vorfeld gemeinsam erarbeitet wird. Hierbei finden vorrangig stabilisierende, ressourcen- und lösungsorientierte Interventionen Anwendung.

Psychologische Beratung kommt dann zum Einsatz, wenn Sie Hilfestellung bei konkreten Lebensproblemen benötigen. Sie ist als "Hilfe zur Selbsthilfe" zu verstehen und bietet professionelle Informationsvermittlung. Im Vergleich zur psychologischen Therapie ist eine Beratung kurzfristig; d.h. manchmal reichen auch einige wenige Termine aus, um persönliche, berufliche oder soziale Konflikte zu lösen.

Ziel der psychologischen Therapie ist es, psychische Leidenszustände und Krankheiten vorzubeugen, zu behandeln oder zu bewältigen. Die Dauer einer psychologischen Therapie richtet sich nach Ihren Wünschen und Zielen, die laufend besprochen werden und adaptiert werden können.

 

Psychologische Gruppen

Soziales Kompetenztraining

Entspannungsverfahren

Nähere Informationen: siehe "Aktuelles"

 

Tiergestützte Interventionen

Es ist wissenschaftlich belegt, dass das Streicheln, aber auch allein die bloße Anwesenheit von Tieren nachweislich zur Stressreduktion beiträgt, für körperliche und emotionale Nähe sorgt und von belastenden Gedanken ablenkt. Daher werden Tiere immer häufiger als Co-Therapeuten in der klinisch-psychologischen Behandlung eingesetzt. Vor allem in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kann der Einsatz von Tieren als Eisbrecher fungieren und die zwischenmenschliche Kontaktaufnahme erleichtern.

Körperliche Effekte: Senkung von Blutdruck und Puls, Kreislaufstabilisierung, Verbesserung der körperlichen Befindlichkeit, Reduktion des Cortisolspiegels, Muskelentspannung, etc.

Psychische Effekte: Erleichterung des Zugangs zu den eigenen Gefühlen, Angstreduktion, Förderung eines positiven Selbstbildes und des Selbstwerts durch bedingungslose Annahme und Unvoreingenommenheit des Tieres, Verbesserung der Konzentration und Motivation, etc.

Soziale Effekte: Steigerung der sozialen Kompetenzen durch soziale Integration, Entgegenwirken von Gefühlen der Einsamkeit und Isolation durch Nähe und Körperkontakt, Kommunikationsförderung, etc.

Wichtig: Ein Tier ist ein Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und Empfindungen, die es in der gemeinsamen Arbeit zu berücksichtigen gilt. Daher werden Tiere auch nur in ausgewählten Therapieeinheiten aktiv involviert!

Durch den Einsatz tiergestützter Interventionen fallen natürlich keine Mehrkosten an!

 

Mira (geb. 23.06.2021)

Meine Havaneserhündin Mira begleitet mich seit dem Welpenalter regelmäßig in die Praxis. Sie freut sich über jeden Besuch, egal welchen Alters und genießt es, Aufmerksamkeit zu bekommen. Mit ihrer unbeschwerten und gewinnenden art schafft es Mira immer wieder, meinen Klient*innen und mir ein Lächeln hervorzulocken und heitert somit die Behandlungseinheiten in unbezahlbarer Art und Weise auf. Während der Einheiten ruht sich Mira zumeist aus oder beschäftigt sich in Ruhe selbst; Sie wird aber auch immer wieder direkt in das Geschehen miteinbezogen. 

Mira und ich befinden und derzeit in Ausbildung zum Therapiebegleithunde-Team, wobei sich Mira als sehr lerneifrig und aufmerksam erweist.

 

Bella (16.12.2020 - 14.07.2021)

Foto: Sarah Well

Viel zu früh und vollkommen unerwartet ist meine über alles geliebte Bella im Rahmen eines Routineeingriffs verstorben. Trotz ihres jungen Alters hat sie in meinen Behandlungen so viel bewirkt und jedem ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert. Ich kenne keinen Hund, der so viel Lebensfreude ausgestrahlt hat wie meine Bella. Bella war irrsinnig wissbegierig, neugierig, mutig, vollkommen unvoreingenommen, freundlich und zugewandt. Sie hat nicht nur mein Leben in unvorstellbarer Art und Weise bereichert, sondern auch das von vielen anderen Personen.

Bella, du wirst immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben! Du bleibst für immer unvergessen!

"Bella hat mir sehr geholfen, offener in der Therapie zu reden." (w, 15J.)

"Ich hab die Bella immer noch lieb." (m, 7J.)